TAEKWONDO – Definition


Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart, die eine olympische Disziplin darstellt.

Tae bedeutet springen, auftreten, treten und steht für alle
Fußtechniken.

Kwon bedeutet Faust und steht für alle Handtechniken.

Do bedeutet Weg und steht für die Disziplinierung des Geistes.

Taekwondo könnte also sehr grob übersetzt als Tritt-Faust-Weg übersetzt werden. Zum Do gehören im Allgemeinen: Konzentration, Bescheidenheit, Aufrichtigkeit, Respekt, Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin, Unbezwingbarkeit, Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden.

Für jeden Menschen hat das Do eine einzigartige Definition, jedoch gibt es einen allgemein geltenden Bereich, der für alle gelten soll. Jeder Mensch definiert dessen Charakter und Taekwondo-Stil selbst. Dementsprechend gibt es auch verschiedene Anfangsmotivationen Taekwondo zu lernen. Egal wie die Anfangsmotivation war, sie wird sich mit der Zeit und mit der geistigen und körperlichen Entwicklung immer wieder neu definieren. Um die Reife darzustellen trägt man farbige Gürtel zur Markierung des Fortschritts und einen weißen Dobok (traditioneller Kampfanzug) als Zeichen der Reinheit.

Manche wollen sich selbst oder andere verteidigen können.

Manche wollen gesund leben.

Und wieder andere wollen Disziplin und Philosophie lernen und lehren.
Der Grundstein ist wie bei allem sehr wichtig, daher sollte man Taekwondo nicht mit einer unreinen Motivation anfangen. Sowie aus schlechtem Samen nur schlechte Früchte hervorkommen und aus gutem Samen gute Früchte, muss auch ein Schüler mit einem reinen Geist anfangen Taekwondo zu lernen. Nur dann kann ein Schüler zu einem guten Meister heranwachsen.

Es gibt viele Methoden um Taekwondo zu erlernen und hinzu kommt, dass jeder Meister einen eigenen Stil pflegt. Dennoch gibt es eindeutige Merkmale am Taekwondo, die Taekwondo einzigartig werden lassen.

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